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E L E K T R I S C H E A N L A G E N Im Jahre 1912 wurden die ersten Verhandlungen über einen Anschluss an die "Überlandzentrale" (Stromleitung) des Kreises Bernkastel getätigt. Diese Verhandlungen kamen wegen des beginnenden 1. Weltkrieges nicht zum Abschluss. Erst acht Jahre später am 30. Januar 1920 stimmten 18 von 19 Ortschaften für den Ausbau dieser Überlandzentrale. Altlay reichte erst im Herbst 1922 den Zuspruch nach. Dieser Entschluss forderte von den Gemeinden sehr große Opfer. Die Abmachung zwischen dem Kreis und den Gemeinden sah vor, dass der Kreis die Kosten trug, die für dieses Projekt vor dem Krieg entstanden wären. Die restlichen Kosten, die durch die Teuerung und durch die Inflation entstanden sind hatten die Gemeinden zu tragen. Nach Berechnungen des damaligen Bürgermeisters haben die Gemeinden rund 90 % dieser Kosten getragen. Die Belastungen dieser 18 Gemeinden beliefen sich nach dem damaligen Kursstand auf 256.865 RM. Nach der Kaufkraft der Mark aber auf 513.730 RM. Im Nachfolgenden zitiere ich einen Satz, der 1929 von dem damaligen Bürgermeister verfasst wurde: "Einschneidender als der Übergang vom Öldocht zum Petroleum war derjenige zur elektrischen Energie, der sich zu Anfang des Jahres 1921 vollzogen und der die Beleuchtung der Wohnungen und einen wichtigen Teil des maschinellen Betriebes der Landwirtschaft auf neuzeitliche Grundlagen gestellt hat."
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